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Nicht nachvollziehbarer Bundesgerichtsentscheid Das Bundesgericht hat nun ende Juni entschieden, dass es für Kusi’s Hundeplausch definitiv keine Existenzberechtigung in einer Wohnzone gibt... Kusi’s Hundeplausch muss ab Ende Dezember 2012 umziehen. Sie haben es nun endlich alle geschafft, mich mit meiner anständigen Hundefamilie aus meinem eigenen Haus zu vertreiben. Ich habe gerade mal knappe 6 Monate Zeit, um eine Ersatzlösung zu finden. Russische Verhältnisse Während den ganzen 2 Jahren habe ich durch alle Instanzen versucht aufzuzeigen, warum es Kusi’s Hundeplausch unbedingt in einer Wohnzone braucht. Was nützt es Hundehaltern, deren Hunde Katzen, Kinder, Passanten, Reiter, etc. am Zaun verbellen, wenn man Kusi’s Hundeplausch an einen Waldrand verbannt, wo all die sonst üblichen Reize in einer Wohnzone fehlen? Soll ich den Hund vielleicht an eine Familie mit Haus am Waldrand zurückgeben??? Während 2 Jahren, musste ich mir vom Anwalt der Gegenpartei Vorwürfe gefallen lassen, die überhaupt nichts mit der Realität zu tun hatten bzw. frei erfunden waren. Trotz Fachbericht, stundenlangen Videos, x-fachen schriftlichen Bestätigungen von allen (normalen) Nachbarn, etc. wurde Kusi’s Hundeplausch nun den Bach hinunter geschickt, ohne überhaupt einmal richtig hin zuschauen, was der da überhaupt macht. Sie haben sich durch alle Instanzen geweigert überhaupt einen Augenschein vorzunehmen. Ausser die Gemeinde Rüti. Anstelle dass jemand vorbeigekommen wäre, haben diese nur so getan, als wären sie hier gewesen und haben mich beim zuständigen Veterinäramt denunziert: “Ein Gemeinderatsmitglied war vor ort und es würden unzumutbare Verhältnisse herrschen bzw. in der Wohnung müsse man sich ein Tuch vor die Nase halten”. Der Brüller!!! Darauf angesprochen, sei dies aus rein “prozess-technischen Gründen” erfolgt und man mache nur das was ihnen empfohlen wird... Eine Arroganz und Respektlosigkeit wie ich sie in einem demokratischen Land wie der Schweiz nie hätte vorstellen können. Ich habe auch lernen müssen, wie viel Lobbyismus in so kleinen Gemeinden von sogenannten “Dorfkönigen” betrieben wird. Hätte sich die Gemeinde Rüti nur ein klein wenig für Kusi’s Hundeplausch eingesetzt, hätte es eine Lösung geben können. Anfangs taten sie so als seien sie neutral, dann brachten sie an, dass doch erhebliche Gefahren von Hunden ausgehen kann. Als dann der Fachbericht und die Bestätigungen aller Nachbaren die befürchteten Gefahren vollkommen ausbedungen haben, waren die lieben Gemeinderäte einfach nur noch dagegen, ohne einen Grund angeben zu können. Dann musste ich mich von der eigenen Gemeinde auch noch beim Veterinäramt verleumden lassen. Heute können sie sogar noch behaupten, sie hätten alles richtig gemacht... Bravo! Ich wurde mit meinen nun 45 Jahren noch nie so respektlos behandelt, wie von all diesen feinen Herren in all diesen ehrenwerten Ämtern in unserem “Rechts-System” - nicht mal vom schlecht sozialisiertesten Hund, der mir je über den Weg gelaufen ist... Entscheid gegen die Vernunft Ich habe bisher niemanden getroffen (der mich und mein Rudel kennt), der diesen Entscheid - nach gesundem Menschenverstand - nachvollziehen kann. Es scheint einfach in der Schweiz im Raumplanungsgesetz keinen vernünftigen Raum vorgesehen zu sein, wo jemand mit (mehr als 3) anständigen Hunden leben darf... Ich werde auch in der Landwirtschaftszone wieder vom Goodwill der Behörden angewiesen sein, zumal ich kein Landwirt bin und Hunde auch nicht zu den Nutztieren zählen (auch wenn Sie UNS MENSCHEN NÜTZEN...). Man vergisst oft, dass (ausgeglichene) Hunde einen unbezifferbaren, äusserst wertvollen Dienst am Menschen  leisten...   Der Gesetzgeber verkennt, dass es bereits viel zu wenig Tierheimplätze gibt (bei einer stets wachsender Anzahl von Hundebesitzern) und dass sich nicht jeder Hund eignet, einen Tierheimaufenthalt schadlos zu überstehen. Oft würden diese eine Zeit voller Angst und Stress verbringen und dann schlussendlich traumatisiert an die von den Ferien zurückkommenden Besitzer zurückgegeben werden.   Genau diese Hunde müssten dann irgendwann und irgendwo wieder irgend jemanden beissen (Mensch, Kind, Hund, etc.) und es würde wieder ein riesen Aufschrei durch die Medien gehen. Da vergeht Besitzern von solchen Hunden doch glatt die Lust auf Urlaub... Viele meiner Kunden, hatten bevor sie mich kennen gelernt hatten (gerade deswegen) über Jahre keinen Urlaub mehr nehmen können. Oder was machen die vielen älteren Personen mit ihrem (oft allzu vermenschlichten) Vierbeiner, wenn sie einige Wochen zur gesundheitlichen Kur müssen? Oder ich denke an all die Scheidungsopfer oder Hunde von Personen die für einige Wochen psychiatrische Hilfe in Anspruch nehmen müssen? Rudelführerhunde sind am verzweifeln, wenn “ihr Rudel” auseinander fällt und sie nichts machen können. Würden diese Hunde weggesperrt, so hätten die Besitzer nach dem Abholen erneut grösste Probleme - diesmal aber mit dem Hund und dies nur weil es keine artgerechte Institution mit Familienanschluss mehr gibt wo solche Hunde nicht nur bestens aufgehoben sind, sondern auch gleichzeitig (kostenlos) therapiert werden und einfach nur ruhig und ausgeglichen ihren Besitzern zurückgegeben werden und dann auch noch für die Nachhaltigkeit gesorgt wird... Er verkennt auch, dass es - wie bei Kindern - schwer erziehbare Hunde(halter) gibt, welchen geholfen werden muss. Oft leiden die Besitzer und ihr Umfeld mehr an den Hundeproblemen als ihr Hund selbst (ausser bei Angst), sie werden ausgeschimpft, ausgegrenzt, können keinen Besuch mehr empfangen, etc. Gerade wegen dem Kampf gegen die Behörden habe ich immer versucht, meine Hunde so ruhig wie möglich zu halten, bis ich gemerkt hatte, dass es diese Ruhe ist, die der Schlüssel zum raschen Resozialisierungs-Erfolg von “Problemhunden” ist. Mein Konzept habe ich immer wieder anhand den fast täglich neuen Erfahrungen angepasst und es ist mittlerweile nicht nur einzigartig, sondern hat ihr Funktionieren schon x-fach unter Beweis gestellt. Ich habe in dieser Zeit hündisch lernen dürfen! Dies habe ich vor allem Cesar Millan, Maike Maja Nowak und meinem stets wechselnden Rudel, insbesondere meinen beiden Leithunden Easy & “Chef-Muus” zu verdanken. Auch haben mir gerade schwierigste Hunde immer wieder gezeigt, was für ein Potenzial in diesen steckt, wenn sie resozialisiert sind. Jeder von Ihnen, der von vielen Trainern bereits aufgegeben wurde (und irgendwann eingeschläfert worden wäre), entwickelte sich zu einem ganz speziell wertvollen und sozial-kompetenten Rudelmitglied, welches dafür sorgte, dass Ruhe im Rudel herrscht und dem nächsten Hund (der dasselbe Problem noch hat, welches er früher selbst hatte)  rasch helfen kann, diese “abzuschütteln”. Jeder “Problemhund” wurde so zu meinem besten Lehrer, den ich bekommen konnte. Gerade Rudelführer-Hunde machen vorwiegend Probleme, denn sie müssen rebellieren, wenn sie falsch oder nicht artgerecht gehalten werden (siehe auch “Gesunde Psyche”). Gibt man ihnen das zurück, was sie von Natur aus brauchen, so sind dies die wertvollsten Hunde, die man überhaupt bekommen kann. Auch habe ich lernen müssen, mit all diesen Ungerechtigkeiten umzugehen, denn ansonsten hätte ich keinen Einfluss mehr auf meine Hunde gehabt, da ein Rudelführer nie aufgeregt, nervös sein darf oder ähnlich schwache Energien zeigen darf, denn sie würden ihm sofort nicht mehr vertrauen... Wie sollen Behörden verstehen, wenn Mensch noch nicht verstanden hat, dass wir grundsätzlich alle mit unseren Hunden komplett falsch und überhaupt nicht artgerecht umgehen? Zitat von Ursi: “Vielleicht stünde es besser um die Welt, wenn die Menschen Maulkörbe und die Hunde artgerechte Gesetze bekämen? Den nächsten (und wahrscheinlich grössten) Fehler den die Behörden begehen dürften, wäre ein allgemeiner Leinenzwang einzuführen. Wir hätten dann in ein paar Jahren garantiert nur noch frustrierte und aggressive Hunde, weil man sie dann komplett daran hindern würde, Sozialkontakte zu Artgenossen zu pflegen. Mich würde es nicht wundern, wenn die Arroganz der Menschheit wirklich glauben würde, dass sich Naturgesetze mit menschlicher Logik, SKN und Guddeli-Konditionierer & Co, Leinen-zwang, etc. übertölpen liessen, bzw. “gefügig” gemacht werden können... Wofür dieses Urteil gut war, sag ich Euch dann in 1-2 Jahren! Wie gehts weiter?  Suche nach neuem Objekt Mal schauen, wo mich das Schicksal hin treiben wird. Bis zum 25. Dezember 2012 geht alles weiter wie gehabt. Vielleicht muss es ja wirklich sein, dass ich vergrössere, um dann noch mehr Hunden helfen zu können - wer weiss... Ich werde nun an die Medien gehen, in der Hoffnung, dass ich irgendwo in der Nähe einen geeignetet Platz finden kann, wo ich künftig in Ruhe mit 15-20 Hunden leben kann. Ich könnte auch einfach nur noch Hundetraining machen und auf Ferienhunde verzichten, nur sind mir meine regelmässigen Stammhunde über die Zeit derart ans Herz gewachsen (es sind für mich wie Kinder), dass ich die ca. 40-60% der Hunde, die man nicht umplatzieren könnte, nicht im Stich lassen kann und dies auch nicht will. Mein Konzept und meine Philosophie haben sich in den letzten 2 Jahren zu gut bewährt, um sie einfach den Bach herunter zu lassen... Falls jemand von Euch ein passendes Objekt sieht (vorzugsweise zur Miete), dann wäre ich für einen Hinweis dankbar. Aber bitte nicht ab der Welt und auf keinen Fall in einer Wohnzone! Danke für die grosse Anteilnahme und breite Unterstützung Auch wenn es nicht viel genutzt hat, möchte ich hier alljenigen nochmals von Herzen danken, die mich die ganze Zeit unterstützt und ermutigt haben weiter zu kämpfen. Ich weiss auch, egal was passiert, dass mich niemand mehr aufhalten kann, “Problemhunden” oder besser gesagt: Problemhundehaltern zu helfen. Aus einer Berufung wird nun quasi mein neuer Beruf. Falls Du wegen diesem Urteil auch traurig oder enttäuscht bist, so würde mir Dein ganz persönlicher Gästebucheintrag sicherlich bei den Medien helfen, ihr Interesse zu wecken. Jeder Eintrag zählt! Es wäre mega cool, wenn Du Deine persönliche Erfahrung oder Meinung auch äussern würdest. Aber bitte nicht allzu emotional. “Zu emotionale Ausbrüche” werten den eigenen Beitrag oft eher ab... Zum Gästebuch geht’s hier. Vielen Dank nochmal und ich bedaure wirklich, Euch keinen besseren Bescheid geben zu können! Ich bin aber zuversichtlich, dass es irgendwo weiter geht. Hoffentlich nicht allzu weit weg... Rüti hat uns wirklich nicht verdient... Herzlichst Kusi, Easy, Muus & Co.
Quelle: Bieler Tagblatt Aus den Medien:
Bieler Tagblatt Juli 2012 Rudelführer auf juristischer Odyssee zum Beitrag